
Am Freitag, den 27. Februar 2026, fand in der 3. und 4. Stunde in der Aula unserer Schule eine Podiumsdiskussion zum Thema „Klimafreundliche Stadtentwicklung“ statt. Die Veranstaltung richtete sich an alle Kurse der Q2 und Q4 und sollte den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahl einen Einblick in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse ermöglichen. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von der SV, insbesondere von Sissi Zedelmeier (Q2) sowie Lotta Unden (10d), die die Veranstaltung moderierte.
Zu Gast waren Kandidatinnen und Kandidaten der CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, BSW und Volt. Ziel der Veranstaltung war es, die politische Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und unterschiedliche kommunalpolitische Positionen vergleichbar zu machen.

Inhaltlich wurden zunächst der aktuelle Stand der Stadtentwicklung sowie bereits umgesetzte Klimaschutzmaßnahmen thematisiert. Dazu zählen unter anderem der Ausbau erneuerbarer Energien, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs sowie energetische Sanierungen öffentlicher Gebäude.
Darüber hinaus wurden bestehende Probleme wie Zielkonflikte zwischen Wohnraumschaffung und Flächenschutz, hohe Kosten für klimafreundliche Infrastruktur, soziale Gerechtigkeit bei Klimaschutzmaßnahmen sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung diskutiert.
Ein zentraler Bestandteil der Diskussion waren dabei die unterschiedlichen Positionen der Parteien. Während einige Parteien verstärkt auf verbindliche Vorgaben, Ausbau des ÖPNV und nachhaltige Stadtplanung setzen, betonen andere marktwirtschaftliche Anreize, Technologieoffenheit oder die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen.
Die Podiumsdiskussion bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen und politische Positionen kritisch zu hinterfragen. Damit leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Bildung und zur Vorbereitung auf die Kommunalwahl.
Markus Junghans (Koordinator für politische Bildung an der Engelsburg)





