Am 27. April 2026 stand die Engelsburg ganz im Zeichen des Internationalen UNESCO-Projekttages.
Unter dem Leitgedanken „Grenzen überwinden“ setzten sich die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 12 (bzw. Q2) intensiv mit einem Thema auseinander, das aktueller kaum sein könnte.
Im Mittelpunkt des Tages standen unterschiedliche Formen von Grenzen: geografische Grenzen zwischen Ländern und Kulturen, sprachliche Barrieren sowie die Herausforderung, sich vom Vertrauten zu lösen und offen für Neues zu sein.
Auch historische Erfahrungen und die „Wunden“ von Gesellschaften, die bis heute nachwirken, wurden thematisiert und reflektiert.
Einen besonderen inhaltlichen Impuls lieferten die Gäste des Tages: Schwester Klara Maria Breuer, Missionsprokuratorin der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP), sowie Herr Dr. Bock, Operativer Leiter der Missionszentrale.
In ihren Beiträgen gaben sie eindrucksvolle Einblicke in die internationale Missionsarbeit unseres Trägers, insbesondere in Mosambik. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, Grenzen zu überwinden – sei es zwischen Menschen, Kulturen oder Lebenswelten.
Die Schüler*innen erhielten nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern wurden auch dazu angeregt, ihre eigenen Perspektiven zu hinterfragen und globale Zusammenhänge besser zu verstehen.
Der Projekttag machte einmal mehr deutlich, wie wichtig interkultureller Austausch, Offenheit und gegenseitiges Verständnis in einer zunehmend vernetzten Welt sind – ganz im Sinne der UNESCO-Idee und des Leitbildes der Engelsburg als christliche Schule.
Markus Junghans, UNESCO – Schulkoordinator und Koordinator für politische Bildung an der Engelsburg




