Am heutigen Mittwoch, den 23. September 2026, ging es für meinen Physik-Leistungskurs im Rahmen des E-Phasen-Wandertags nach Göttingen ins SchoolLab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Den Auftakt machte ein rund 45-minütiger Einführungsvortrag, der einen Überblick über die weltweite Arbeit des DLR und die spezifischen Aufgaben am Standort Göttingen gab. Die Forschungsgebiete der DLR sind vielseitig und reichen von klassischer Strömungs- und Flugsimulation über den Bau von Raketentriebwerken bis hin zur Simulation von Fahrzeug- Menschenmassenbewegungen oder der Atmosphäre in Flugzeugkabinen und Solaranlagen.
Anschließend teilte sich der Kurs im ersten Block auf drei verschiedene Workshops auf:
Mars-Rover: Hier ging es um den Aufbau und die Mechanik des Fahrzeugs. Nach einer kurzen Einführung mussten die Schülerinnen und Schüler passende Fahrwinkel berechnen, um den Rover anschließend eigenhändig über eine modellierte Mars-Oberfläche zu steuern.
Schulungs-Luftkanal: In diesem Workshop standen die Grundlagen der Strömungsmechanik im Mittelpunkt. Verschiedene Objekte (Modelle von Fahr- und Flugzeugen) wurden im Windkanal platziert und die entstehenden Luftströmungen mithilfe von eingebrachtem Wasserdampf direkt sichtbar gemacht.
Flugsimulation: Jeweils zwei Personen übernahmen als Pilot und Copilot das Steuer im Simulator. Eine dritte Person agierte aus einem separaten Raum als Fluglotse und übermittelte fortlaufend per Funkgerät Daten zu Position, Höhe und Geschwindigkeit sowie notwendige Kurskorrekturen.
Nach der gemeinsamen Mittagspause in der Mensa ging es für alle in die Werkstatt. Dort wurden aus Schaumstoff unterschiedliche Flugmodelle konstruiert. Welcher Entwurf am besten flog, zeigte sich schließlich beim abschließenden Flugwettbewerb in der großen Halle.
Ein gelungener Wandertag, der theoretische Physik mit praktischen Einblicken in die aktuelle Forschung verknüpft hat.





