
Am 10.12.25 spitzten die Jurymitglieder und die fünften Klassen ihre Ohren: Die fünf erstklassigen Klassensieger/-innen aus den 6. Klassen traten gegeneinander an und hatten sehr spannende, lustige oder fantastische Texte ausgewählt! Neugier auf mehr weckten Freja Haunert (6a) mit „Birds of Paris“ (K. Tordasi), Milou Klee (6b) mit „Sepia und das Erwachen der Tintenmagie“ (T. Bell), Arian Rabani (6c) mit „Eragon. Das Vermächtnis der Drachenreiter“ (C. Paolini), Marie Pfannschmidt (6d) mit „Ella in der Schule“ (T. Parvela) und nicht zuletzt Emilia Schöpp (6e) mit „Stunk in der Geisterbahn“ (R. Bertram).
Die fünften Klassen hätten sicher noch gerne den Vorlesern zugehört, aber die Wettbewerbsregeln sahen jeweils nur 3 Minuten Lesezeit vor. Andererseits kann jede/r nun in den Ferien nach Lust und Laune alleine in den Büchern weiterlesen und das Vorlesen für das nächste Jahr üben. Schließlich gilt es zu gewinnen und das schaffte Marie Pfannschmidt bravourös, nachdem sie auch den Fremdtext (2 Minuten aus C. Funkes „Gespensterjäger auf eisiger Spur“) gemeistert hatte. Wir drücken ihr die Daumen für den Stadtentscheid im Februar!
Wer mehr erfahren möchte, wie der Vorlesewettbewerb abläuft und wie sich sicher auch Marie gefühlt hat, kann hier den Bericht der Vorjahressiegerin lesen:

„Am 06.12.2024 durfte ich, Lene Winter aus der 6d (jetzt 7d), in der Aula des Engelsburg- Gymnasiums beim Schulvorlesewettbewerb meine Textstelle aus dem Kinderbuch „Gangsta Oma“ von David Walliams vorlesen.
2 Wochen vorher mussten alle Kinder aus den 6. Klassen in ihren Klassen eine Textstelle aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen. Danach wurden die besten 5-10 Kinder ausgewählt, welche dann innerhalb der Klasse einen Fremdtext lesen durften. Nachdem Fremdtext wurde jeweils pro Klasse ein Kind als Klassensieger/-in gewählt, aber es gab auch einen 2. Platz. Dann, am 6. Dezember, kamen alle Gewinner aus den Klassen mit den zweiten Klassensiegern in die Aula. Die zweiten Klassensieger sowie die 5. Klassen durften zuhören, wie die Vorlesekandidaten eine neue Textstelle vorlasen. Nachdem jede Kandidatin/jeder Kandidat ihren/seinen Text vorgelesen hatte, musste noch eine Stelle aus einem Fremdtext gelesen werden. Dann wurde es spannend, denn die Jury zog sich zur Bewertung zurück. Die Jury bestand aus unserem Schulleiter, zwei Deutschlehrkräften und dem Gewinner des Vorlesewettbewerbs der Engelsburg aus 2023 bestand. In dieser Zeit stieg die Aufregung in der Aula. Alle waren sehr gespannt, wer wohl den Schulvorlesewettbewerb 2024 gewinnen würde und dann auf der Stadtebene lesen dürfe. Nach circa 10 Minuten kam unsere Jury zurück. Sie hatte ein Ergebnis getroffen. Erst verkündeten die Jurymitglieder den 4.Platz, dann den 3. Platz und danach den 2. Platz. Als mein Name bei keinem der 3. Platzierungen genannt wurde, war klar, wer den Vorlesewettbewerb 2024 gewonnen hatte. Der erste Platz wurde verkündigt: „Somit kommen wir zum 1. Platz. Bei dem Vorlesewettbewerb der Engelsburg 2024 gewinnt Lene Winter!“ Alle in der Aula jubelten.
Es war ein unbeschreibliches Gefühl, welches ich an diesem Tag spüren durfte. Ein paar Wochen später durfte ich bei dem Stadtentscheid lesen. Dort las ich eine Textstelle aus dem Kinderroman „Ist Oma noch zu retten?“ von Marie Hüttner. Leider siegte ich dort nicht, doch dort teilzunehmen, war schon eine große Ehre. Dieses Erlebnis werde ich niemals vergessen!Allen Kindern aus den 5. Klassen der Engelsburg, welche im nächsten Jahr auch in ihrer Klasse vorlesen werden, um dann in der Aula zu lesen, wünsche ich viel Glück. Ich habe mich sehr gefreut, die Klassensieger in diesem Jahr in der Aula zu sehen, als ich in der Jury sitzen durfte. Jetzt wünsche ich aber zunächst Marie Pfannschmidt viel Erfolg, wenn sie in diesem Jahr als Schulsiegerin für das Engelsburg-Gymnasium auf der Stadtebene im Wettbewerb antreten wird.“
(Fotos: SMMP)


