
Putin, Selenskyj und Trump zusammen auf einem Schiff und das alles mitten in Kassel. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die nächste Runde der Friedensverhandlungen (schön wär’s), sondern um das Setting des Opernklassikers „Aida“ von Giuseppe Verdi. Der Biologie LK der Q2 hatte im Zuge des alljährlichen Theaterbesuchs die Möglichkeit, diese tragische Liebeserzählung, neu inszeniert mit Persönlichkeiten der hohen politischen Bühne, zu verfolgen.
Dazu begaben wir uns am vergangenen Samstag als Passagiere an Bord der AIDA und wurden Zeuge einer kulturellen Erfahrung der anderen Art, als eine 150 Jahre alte Oper erstaunlich modern und politisch Platz auf der Bühne der Interimspielstätte des Staatstheaters fand. Als Anlass für die Investition in neue Kleider genutzt, verbrachten wir einen entspannten Abend, der bei Bratwurst und Getränken auch Zeit für Gespräche und Lachen bot, dem auch das unglückliche Ende Selenskyjs und Aidas sowie der unruhige Wellengang keinen Abbruch tat. Für das nächste Mal würde sich jedoch ein vorangehender Italienisch Kurs anbieten, denn dieser Sprache schienen, neben den oben genannten, auch Steinmeier und von der Leyen mächtig zu sein.
Olivia Weiser


